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Agile Prinzipien im Tagesgeschäft – oder wann sind Sie das letzte Mal Skateboard gefahren?

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Die agile Organisation

Auch wenn das Modell mit seinen kreativen Netzwerken verheißungsvoll klingt, bleiben für zahlreiche Unternehmensprozesse Einheit, Ordnung und klar definierte Aufgabenteilung noch immer unabdingbar. Beide Formen haben deshalb ihre Daseinsberechtigung. Auf diese Weise entsteht ein Nebeneinander zweier verschiedener Arbeitsweisen und Kulturen: Hier das etablierte hierarchische System für das Tagesgeschäft, dort ein zweites System mit einer agilen, netzwerkartigen Struktur, das sich hervorragend eignet konstant nach neuen Lösungen und Ideen zu suchen.

Treffen Linienorganisation und agile Organisations-formen im Unternehmen aufeinander, ist das, als würde Links- und Rechtsverkehr gleichzeitig stattfinden

– an der Schnittstelle kommt es immer wieder zu Problemen. Hier ist es besonders wichtig, dass Verantwortlichkeiten wie beispielsweise die Vorgesetztenfunktion geklärt und vorhandene Prozesse und dazugehörende Strukturen neu ausgebildet werden. Zudem muss das in vielen Abteilungen noch immer ausgeprägte Silodenken aufgebrochen werden. 

Zur Einführung und Umsetzung agiler Organisationsformen eignen je nach Branchenumfeld und Reife des Unternehmens verschiedene Methoden. Hier sind unsere Top 7 Agile Methoden, die Ihrem Skateboard den richtigen Schwung geben können:

Top 7 Agile Methoden

1.Design Thinking

ist eine systematische Herangehensweise und eignet sich für komplexe Problemstellungen. Beim Design Thinking bestimmen die Wünsche und Bedürfnisse der Anwender sowie nutzerorientiertes Erfinden im Sinne einer ständigen Rückkopplung den Prozess.

2.Delegation Poker

Im Delegation Poker können Führungskräfte und Teams erproben, wie und auf welchen Ebenen bestimmte team- oder unternehmensrelevante Entscheidungen delegiert werden können.

3.Innovation Labs

sind interdisziplinäre, themenbezogene Kooperationen, die sowohl räumlich als auch arbeitstechnisch von anderen Unternehmensbereichen abgegrenzt bleiben, um dort innovative Prozesse ungestört entwickeln zu können.

4.Lean Coffee

ist eine strukturierte Vorgehensweise für den kollegialen Wissensaustausch im eher kleinen Kreis, die sich an die Idee des World Cafés anlehnt. Es gibt vorab keine Agenda, die Themen werden gemeinsam zu Beginn des Treffens festgelegt.

5.Instant Open Space

ist eine Meetingmethode, mit der bis zu 50 Teilnehmer zu einer eigenen Themensetzung angeregt werden. Mit Instant Open Space sollen Mitarbeiter frei über Themen diskutieren, die von Interesse sind, Ideen entwickeln und Projekte planen.

6.Lean Startup

ist eine Methode, bei der eine Geschäftsidee oder ein Produkt umgehend auf den Markt gebracht wird. Bereits in der Anfangsphase werden Feedbacks der Nutzer eingeholt, damit auf validierter Basis Anpassungen rechtzeitig vorgenommen werden können.

7. Personal Kanban

ist eine Methode zur Organisation des Tagesgeschäfts durch Visualisierung der Wertströme und Prozessabläufe auf einem sogenannten Kanbanboard. Das Board ermöglicht eine Statusbetrachtung und Priorisierung von Aufgaben. Diese werden im Team täglich zumindest kurz, am besten morgens diskutiert.

Agile Organisationsformen gelten mittlerweile als adäquate Strukturen zur Gestaltung des digitalen Wandels. Um mit dem hohen Tempo auf den Märkten mithalten zu können, müssen sich agile Organisationen neuen Anforderungen einfacher anpassen, als dies traditionelle Linienorganisationen mit ihren oft bis ins Detail geregelten Abläufen und ausgeprägten Hierarchien im Stande sind. Agile Organisationsformen bieten eine ungleich höhere Flexibilität, um Produkte zu entwickeln, Projekte zu bearbeiten oder Mitarbeiter einzusetzen und ermöglichen kürzere Reaktionszeiten im Unternehmen. 

Welche haben Sie bereits ausprobiert und wie kommen Sie damit in Ihrer Organisation zurecht? 

Wenn Sie noch am Anfang stehen, zeigen wir ihnen gerne, wie Sie mit ihrem Unternehmen durch agile Methoden und moderne Formen co-kreativer Zusammenarbeit innovativer und damit zukunftsfähiger werden. Wenn Sie bereits begonnen haben und unterwegs stecken geblieben sind, helfen wir Ihnen gerne zurück auf die Erfolgsspur. Kontaktieren Sie uns noch heute für weitere Informationen.

author

Christoph Kübler

Christoph ist Gründer von Zukunftsraum und als Digital Transformation Coach tätig. Er hat u.a. einen M.A. in Business Coaching & Change Management, ist Dipl. Mentalcoach und QII Qualitätstrainer. Christoph hat Erfahrung als Projektleiter in internationalen Projekten in verschiedenen Branchen und Unternehmensgrößen. Seine Kernkompetenzen sind Agiles Projektmanagement, Coaching und Führungskräfteentwicklung. Am IMI International Management Institute in Luzern ist er Dozent für ‘Managing Information Systems’, seine bekannteste Publikation ist ‘Change Leadership. Presencing nach C.O. Scharmer in der Praxis’

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